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Thomas R.: „Ich bin sehr zufrieden!“

Thomas R. ist Teilnehmer in unserer UB. UB steht für Unterstützte Beschäftigung, das ist eine Maßnahme für Menschen mit Behinderung, die sich im Arbeitsmarkt orientieren möchten. Sie erproben sich in verschiedenen Berufsfeldern und erhalten praxisnahe Unterstützung.

Herr R. ist 25 Jahre alt und kommt aus Wormsdorf. Er wurde von der Agentur für Arbeit zugewiesen und war einer der ersten Teilnehmer der UB bei uns. Seine Qualifizierungstrainerin Frau Förster begleitet unser Gespräch. Über die UB und die DAA sagt Herr R.: „Ich bin sehr zufrieden. Alle sind sehr nett.“

Frau Förster erzählt uns, dass Herr R. am Anfang gar nicht so richtig wollte. Das erste Praktikum im Garten- und Landschaftsbau gefiel ihm nicht. Beim nächsten Vorstellungsgespräch im Bereich Facility Management stimmte beidseitig die Chemie nicht und so musste weitergesucht werden - mit Erfolg. Die Kolleginnen und Kollegen bei der DAA Magdeburg kennen Thomas R., denn beim dritten Praktikum wurde er in die Reinigungsfirma unseres Standortes vermittelt. Glücklich erzählt er: „Die Mitarbeiter freuen sich, wenn sie mich sehen.“ Dies können wir nur bestätigen.

Frau Förster und Herr R. erzählen, dass er durch die Teilnahme an der UB viel selbstbewusster und selbstsicher geworden ist und viele praktische Erfahrungen im Reinigungsbereich sammeln konnte.

Durch die Mitarbeiter der DAA erhielt Herr R. auch Unterstützung bei der Suche nach einem Betreuer. Sie haben ihn auf Behördenwegen begleitet und angeregt, dass er zur Physiotherapie geht. Herr R. leidet an Muskeldystrophie. Er sagt selbst: „Durch die Teilnahme an der UB bin ich fitter geworden.“ Frau Förster ergänzt: „Und nicht mehr so menschenscheu.“

Ende letzten Jahres verließ dann leider die Ansprechpartnerin in der Reinigungsfirma das Unternehmen. Dies bedeutete, dass auch das Praktikum von Herrn R. nicht fortgeführt werden konnte. Wieder kam es zu einer Praktikumsrecherche und „sehr guter Hilfe durch Frau Rahn und Frau Förster“ erzählt uns Herr R..

Seit kurzem arbeitet er im Rahmen der UB bei dem Inklusionsbetrieb OPS und ist dort für die Unterhaltsreinigung zuständig. Zu dem ihm bereits gut vertrauten Reinigungstätigkeiten sind jetzt auch Aufgaben wie Wäschewaschen oder Grundstücksreinigung hinzugekommen.

Auf die Frage, ob die Möglichkeit, im Anschluss an die UB einen Arbeitsplatz zu erhalten, besteht, sagt uns Frau Förster, dass die Verhandlungen laufen. Es muss aber geguckt werden, welcher Weg der Beste für Herrn R. ist. Möglicherweise könnte seine Teilnahme an der UB auch verlängert werden.

Für die Zukunft wünscht sich Herr R.: „Ich hoffe, dass ich mit etwas Glück dort als richtiger Arbeiter weiterarbeiten kann.“

Wir drücken ihm in jedem Fall ganz fest die Daumen und wünschen ihm für seinen beruflichen und privaten Weg alles Gute. Uns bei der DAA hat er überzeugt. Wir hoffen, ihm gelingt dies auch außerhalb.