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Umschulung nach Bandscheibenvorfall – Sandy N. berichtet

Sandy N. ist 42 Jahre alt, kommt aus Magdeburg und hat drei Kinder. Wir haben Sie zur Umschulung befragt. Sehr freundlich, offen und ehrlich hat sie sich unseren Fragen gestellt.  

Wie war Ihre berufliche Situation vor der Umschulung?

Sandy N.: Ich habe mehrere Jahrzehnte als Verkäuferin gearbeitet und bin dann an der Bandscheibe erkrankt. Nach der Reha war klar, dass ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Mir wurde empfohlen eine Umschulung zu machen und mir eine Tätigkeit zu suchen, bei der sich sitzende und stehende Aufgaben abwechseln.

Was war Ihre Motivation, eine Umschulung zu absolvieren?

Sandy N.: Ich habe schon immer gern mit Menschen gearbeitet und wollte das auch weitermachen. Ich würde fast sagen, dass ich ein Helfersyndrom habe. Aus diesem Grund entschied ich mich für eine Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen. Der Beruf ist total vielseitig und ich habe eine richtige Zahlenaffinität entwickelt. Früher habe ich das Rechnungswesen gehasst, heute liebe ich es. Nicht zuletzt, weil uns unsere Lernberaterin Frau Rieger im Frontalunterricht alles super logisch und simpel erklärt hat.

Wie wurde das Ganze finanziert?

Sandy N.: Meine Umschulung wird von der Agentur für Arbeit finanziert. Der Rentenversicherungsträger hat die Kosten nicht übernommen. Die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit kannten aber meine Befunde und befürworteten eine Umschulung. Für diese musst ich aber dort noch einen Eignungstest machen.

Wie war es für Sie, die Umschulung am PC über unser Modulares Weiterbildungssystem zu absolvieren?

Sandy N.: Für mich persönlich ist das MWS sehr gut. Ich konnte, wenn mein Kind krank war, auch mal Zuhause arbeiten und dort Übungen erledigen. Mir liegt diese Lernmethode sehr.  

Wie war die praktische Zeit?

Sandy N.: Ich habe mein Praktikum im zentralen Patientenmanagement im Klinikum Olvenstedt gemacht. Im Praktikum sieht man erstmal, was so alles dahintersteckt. Ich konnte das theoretisch gelernte Wissen sehr gut anwenden und war z.B. für die ambulante Abrechnung der Pathologie oder der Psychiatrie eingesetzt. Das Praktikum war ein echter Glücksgriff und auch die Arbeitszeiten ließen sich super einteilen. Ich war dort noch mit einer anderen Praktikantin, wir waren super im Team eingebunden und haben toll mit den anderen Mitarbeitern zusammengearbeitet.

Wie geht es nach der Umschulung beruflich weiter?

Sandy N.: Unsere Umschulung endet am 5.07.19 mit der mündlichen Prüfung. Bewerbungen laufen. Ich kann mir aber auch vorstellen, noch eine Qualifizierung zu einem Programm zur Krankenhausabrechnung zu machen. Das könnte ich sogar hier bei der DAA machen.

Was würden sie anderen raten, die sich für eine Umschulung interessieren?

Sandy N.: Man muss Selbstdisziplin haben und beim Selbststudium hinter her sein. Man sollte die Module, so wie vorgegeben, von Anfang an abarbeiten und sich auch selbst Druck machen. Aber, wer sich freiwillig entscheidet, der will auch.

Was war der schönste Moment während der Umschulung oder was hat Ihnen am besten gefallen?

Sandy N.: Die Webinare bei Frau Lippert waren sehr gut. Sie ist eine kompetente Dozentin und brachte viele Beispiele. Auch schwere Themen konnte sie sehr gut vermitteln und wir hatten die Möglichkeit, Zusammenhänge zu erkennen. Sehr gut war auch der Frontalunterricht bei Frau Rieger. Gern hätte ich mir davon noch mehr gewünscht, um die Themen zu vertiefen.

Würden Sie die Umschulung bei der DAA weiterempfehlen? Was möchten Sie sonst noch sagen?  

Sandy N.: Ich würde die DAA weiterempfehlen. Wünsche mir für die mündliche Prüfung aber noch mehr Vorbereitung von den Dozenten. Der Drucker hat oft nicht funktioniert, das hat genervt. Bevor ich mich für die DAA entschieden habe, habe ich mir auch andere Schulen angeguckt. Teilweise wird dort die Umschulung nur über Webinar durchgeführt. Das wäre nichts für mich gewesen. Die Mischung der verschiedenen Lernmethoden bei der DAA ist sehr gut. Jeder ist ein anderer Lerntyp, darauf wird bei der DAA eingegangen. Ich brauche z.B. sehr viel Ruhe zum Lernen und habe deshalb einen anderen Arbeitsplatz erhalten.

Abschließend bezieht sich Sandy N. noch auf die Redewendung „Wie es in den Wald hineinschallt…“ und erzählt uns, dass man z.B. bei Problemen mit den Kindern immer ein offenes Ohr für sie hatte und sie daher Beruf/ Umschulung und Familie gut vereinbaren konnte.

Wir wünschen Sandy N. für die bevorstehende Prüfung im Juli ganz viel Erfolg und viel Glück für ihre private und berufliche Zukunft. Eins ist aber klar, eine taffe Frau, wie sie, wird ihren Weg in jedem Fall gehen.

Hat der Bericht von Sandy N. Ihr Interesse geweckt? Hier gibt es Infos zu unseren Umschulungen.