„open doors?!“

 

Durchführungsorte:

Landkreis Mansfeld-Südharz, Landkreis Stendal, Stadt Dessau-Roßlau

Projektzeitraum:

01.01.2017 - 31.12.2018

Förderinstitutionen:

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“:

 

Projektinhalte

Seit Januar 2017 setzt die DAA Deutsche Angestellten-Akademie GmbH in Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Sachsen-Anhalt e.V. das Modellprojekt »open doors?!“ um. Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; diese wird die Bedarfsanalyse und die wissenschaftliche Begleitung übernehmen.

Das Projekt wird im Land Sachsen-Anhalt in drei Modellregionen durchgeführt – im Landkreis Stendal, im Landkreis Mansfeld-Südharz und in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau.

Hauptziel des Projektes ist die Analyse der Verbandsarbeit hinsichtlich der Gestaltung einer erfolgreichen strukturellen Veränderung des Verbandes, um die Integration neuer Zielgruppen und eine interkulturelle Öffnung zu ermöglichen.

Zielgruppe sind haupt- und ehrenamtliche Frauen und Männer des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen-Anhalt e.V.  Der Zugang zur Zielgruppe erfolgt über Steuerungsgruppen in den Regionen. Dieses Gremium wird während der Projektlaufzeit für an der Mitarbeit interessierte Ehrenamtliche und Vertreterinnen der neuen Zielgruppe geöffnet; das Projekt nimmt unterschiedlichste neue Zielgruppen in den Fokus. 

Die haupt- und ehrenamtlichen Frauen und Männer werden persönlich angesprochen und befragt und hinsichtlich interkultureller Kompetenzen sensibilisiert und qualifiziert. Um die Sichtweisen, Einstellungen und Interessen zum Ehrenamt im Allgemeinen und zur Feuerwehr im Besonderen auch bei MigrantInnen erfassen zu können, werden diese ebenfalls im Projekt Zielgruppe sein. 

Die Bedarfsanalyse erfolgt mittels ExpertInneninterviews, Gruppendiskussionen, ethnographischen Beobachtungen und schriftlichen Befragungen. Entsprechend der Ergebnisse werden die Zugänge und Aktivitäten sowie die Instrumente für die Arbeit mit den Ehrenamtlichen und deren Umfeld erarbeitet.  Leitfäden, Qualifizierungen, Workshops zur Aufklärungsarbeit, Schaffung von Settings für den kulturellen Austausch und Zusammenarbeit werden im Verlauf des Projektes angeboten. 

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg reflektiert die erzielten Erkenntnisse mit den Mitgliedern der Steuerungsgruppe. Diese werden abschließend auf die Freiwillige Feuerwehr und deren Umfeld bundeslandweit verbreitet.